Hier noch online Bilder aus der Ausstellung BLEU BLUE BLAU, die leider nicht sattfinden konnte



 

Meine Bilder sind keine Kopfgeburten, sondern sinnlich materielle Gestaltung von Farben und Formen und Linien.

 

Das heißt nicht spontanes, willkürliches Experimentieren nach dem Motto: mal schauen, was dabei herauskommt, doch nach meinem langen, an Vernunft und Methodik orientiertem Berufsleben dient mir Konzeptualität nunmehr eher nur der Orientierung und weniger einer begrenzenden Verbindlichkeit für meine malerische Praxis.

 

Meine gegenwärtige, jetzt abgeschlossene Herausforderung, die Beschäftigung mit der Farbe Blau, entstand aus dem Projekt der vergangenen Jahre, dem Reichtum der Farben freien Gestaltungslauf zu geben, der Vielfalt von Kommunikationsmöglichkeiten von Flächen, Linien, Harmonien und Kontrasten nachzuspüren und dann ein Gefühl der Leichtigkeit und Heiterkeit zu erzeugen.

 

Aus dem so entfalteten Multiversum der Farben versuchte ich nun das Uni-Versum einer Farbe zu entwickeln, den Reichtum der pluralistischen Oberfläche sozusagen in den Nuancenreichtum des Inneren einer Farbe zu transformieren, Linien und Flächen natürlich dabei berücksichtigend.

 

Diese Reduktion versprach Intensität und Wesentlichkeit, Tiefe und Subtilität, Abkehr von Ablenkung und zeitgenössischer Zerstreuung.